© LVZ-Online, 16.04.2011, 11:14 Uhr

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Fahndungserfolg innerhalb einer Stunde
Der Gemeinsamen Fahndungsgruppe (GFG) „Autobahn“ gelang erneut ein Erfolg im Kampf gegen die grenzüberschreitende Kriminalität. Die Polizeibeamten konnten heute früh auf der Bundesautobahn 4 einen mutmaßlichen Autodieb stellen. Der 25 Jahre alte Mann hatte gegen 7.40 Uhr in Crimmitschau einen Pkw Peugeot 206 geraubt. Der Mann hatte die Fahrerin (52) aus ihrem Fahrzeug gezerrt und war damit anschließend geflüchtet. Die Polizeidirektion Südwestsachsen leitete die Fahndung nach dem Auto und dem Mann ein. Die benachbarten Dienststellen und die Autobahnpolizei wurden verständigt. Der Täter flüchtete über die Bundesautobahn 4 in Richtung Görlitz. Auf dem Parkplatz Rödertal (bei Anschlussstelle Burkau) hatten sich Beamte der Gemeinsamen Fahndungsgruppe „Autobahn“ positioniert. Etwa eine Stunde nach der Tat konnten sie den geraubten Peugeot ausmachen. Beim Versuch, das Fahrzeug zu stoppen, fuhr der Fahrer direkt auf einen Polizisten (36) zu. Dieser konnte sich nur durch einen Sprung zur Seite vor einem Aufprall retten. Trotzdem streifte der Peugeot den Beamten beim Vorbeifahren. Der Polizeiobermeister wurde leicht verletzt. Kurz danach verunfallte das Fahrzeug an der Mittelleitplanke der Autobahn. Am Peugeot entstand Totalschaden. Der aus Polen stammende, mutmaßliche Autodieb wurde vorläufig festgenommen. Das überfallene Opfer hatte bei dem Angriff einen Schock erlitten und war in ein Krankenhaus gebracht worden. Die Ermittlungen der Polizeidirektion Südwestsachsen dauern an.
(Quelle: Pressemitteilung Land Sachsen)

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